| Hämato-Onkologie
Fachgebiet
Die Hämato-Onkologie beschäftigt sich mit Krebserkrankungen des Blutsystems. Zu den wichtigsten bösartigen Krebserkrankungen des Blutes zählen akute und chronische Leukämien sowie Tumoren des lymphatischen Systems (maligne Lymphome).
Leukämien
Der Begriff «Leukämie» bedeutet übersetzt «weisses Blut» und rührt daher, dass bei diesen Krebserkrankungen die Zahl der weissen Blutkörperchen (Leukozyten) erhöht sein kann. Leukämiezellen breiten sich im Knochenmark aus und stören die Blutbildung. Das führt zu einer Verminderung der normalen Blutbestandteile. Erstmals beschrieben wurde das Krankheitsbild der CML (chronische myeloische Leukämie) 1845 durch Rudolf Virchow.
Maligne Lymphome
Maligne Lymphome werden u.a. nach der Art ihrer Ursprungszelle unterschieden. Bei ihnen entarten bestimmte Typen von Lymphozyten. Durch die Untersuchung einer Gewebeprobe unter dem Mikroskop kann der Lymphomtyp bestimmt und einer der beiden Hauptgruppen der malignen Lymphome zugeordnet werden: Non-Hodgkin- und Hodgkin-Lymphome. Der englische Arzt Thomas Hodgkin beschrieb diesen Erkrankungstyp 1832 zum ersten Mal.
Fokus Forschung
Zu derzeitigen Forschungsschwerpunkten auf dem Gebiet der Hämato-Onkologie zählen beispielsweise die Erforschung der genetischen und molekularen Grundlagen der Tumorpathogenese oder der Resistenzbildung gegenüber Therapeutika.
Bristol-Myers Squibb SA
Bristol-Myers Squibb SA, als Preissponsor und Namenspatron des Hematological Malignancies Awards, engagiert sich bereits seit über 40 Jahren im Kampf gegen Krebs. Eines der jüngsten Entwicklungsprodukte aus eigener Forschung ist der Tyrosinkinasehemmer Dasatinib zur Behandlung Philadelphiachromosom-positiver CML. Über die Forschung an neuen wirksamen Krebsmedikamenten hinaus setzt sich Bristol-Myers Squibb für die Krebs-Früherkennung und für die Einführung weltweit gültiger Standards in der Krebstherapie ein.
Seit 1999 fokussiert Bristol-Myers Squibb fortschrittsweisend auf die Erforschung und Entwicklung individualisierter Pharmakotherapien für Krebspatienten. Mit Hilfe der Pharmakogenomik können genetische Informationen zur Entwicklung neuer Krebsmittel für den Einsatz bei spezifischen Patientengruppen bzw. Tumorarten oder für die Individualisierung bewährter Therapien genutzt werden. Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist die Entwicklung von Präparaten für die präventive Behandlung von Krebs-Hochrisiko-Patienten und von gut verträglichen Krebsmedikamenten für die Erhaltungstherapie bei Krebspatienten.
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