Preisträger

 

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Professor Dr. med. Andreas Tobler, Bern, Past-Präsident der Schweizer Gesellschaft für Hämatologie, überreicht als Vorsitzender der fünfköpfigen Preisjury den mit CHF 100'000 dotierten HEMATOLOGICAL MALIGNANCIES AWARD 2008 an den Basler Biomediziner Professor Dr. med. Radek Skoda. Die Auszeichnung erhält Professor Skoda für die von seiner Forschungsgruppe Experimentelle Hämatologie publizierte Studie «Ratio of mutant JAK2-V617F to wild-type Jak2 determines the MPD phenotypes in transgenic mice»(1) über die Pathogenese myeloproliferativer Erkrankungen.

 

Die Mehrzahl aller Patienten mit myeloproliferativen Erkrankungen weist eine erworbene somatische Mutation am JAK2 Gen (JAK2-V617F) auf. Eine der noch offenen Fragen ist, wie die JAK2-V617F Mutation drei unterschiedliche klinische Phänotypen – Thrombozythämie, die Polycythaemia vera, die primäre Myelofibrose – hervorrufen kann. Die preisgekrönte Forschergruppe hat dafür ein Erklärungsmodell vorgelegt.

 


(1) Tiedt R, Hao-Shen H, Sobas MA, Looser R, Dirnhofer S, Schwaller J, Skoda RC. Ratio of mutant JAK2-V617F to wild-type Jak2 determines the MPD phenotypes in transgenic mice. Blood. 2008 111(8):3931–3940.

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26.5.2010, 09:53